Nationalpark Hohe Tauern
Der Nationalpark Hohe Tauern ist mit einer Fläche von 1.856 m² das größte Schutzgebiet in den Alpen. Am Schutzgebiet sind 3 Bundesländer beteiligt: Kärnten, Salzburg und Osttirol. Mehr als 300 Gipfel ragen über die 3.000 m Grenze, der höchste von ihnen ist der Großglockner mit 3.798 m. Außerdem werden fast 10% des Nationalparks mit Gletschereis bedeckt.
Doch nicht nur schroffe Bergwände und Gletscher prägen die Natur, sondern auch eine Vielzahl von Biotoptypen. Das faszinierende an einer Wanderung durch den Nationalpark Hohe Tauern sind wohl die verschiedenen Vegetationsstufen – im Tal blüht das reine Leben bis in höheren Lagen nur noch vereinzelte, robuste Pflanzen und Tiere die Landschaft beanspruchen.
Doch nicht nur Tiere leben hier – seit 5.000 Jahren lebt der Mensch in den Talschaften im Einklang mit der Natur. Es entstanden weite Almlandschaften und somit von Bauern geschaffene Kulturlandschaften.
Im Nationalparkhaus Matrei in Osttirol können Sie sich bei den interaktiven Ausstellungsstationen schlau machen. Im Glocknerhaus gibt es außerdem eine Glocknerausstellung. Erfahren Sie nicht nur geschichtliches und geologisches über den Großglockner sondern auch über die Besiedelung und die Erstbesteigung. Ebenfalls in Osttirol befindet sich die Ausstellung „Die Zirbe“ – diese Ausstellung in St. Jakob ist kostenlos und nur in den Sommermonaten geöffnet.